Die wahre Macht der Gedanken und wie du sie nutzen kannst

macht der gedanken

Die Macht der Gedanken ist real und längst schon keine Idee der Esoterikinstustrie. Sie ist mittlerweile sehr gut erforscht. Der Mensch besteht zu einem Drittel aus Gedanken, zu einem Drittel aus Gefühlen und zu einem Drittel aus dem Körperlichen.

Der Körper reagiert auf Gedanken und Gefühle.

Ist es da nicht naheliegend anzunehmen, dass auch körperliche Probleme Ursachen im Denken und Fühlen haben könnten?

Doch die Frage ist: Wo kommen diese Gedanken und Gefühle eigentlich her?

Stammen sie

  • aus ​dem familiären Umfeld? 
  • aus dem sozialen Umfeld? 
  • aus den Medien?

​Sie können von überall herkommen!

Wenn Menschen Gedanken nicht kontrollieren können, dann werden die Gedanken den Menschen kontrollieren. Das Karussell im Kopf beginnt sich unaufhörlich zu drehen.

​Ein jeder Gedanke auch ein Gefühl auslöst. ​Ein jedes Gefühl geht ins Nervensystem und somit in den Körper über. Der Körper ist also die Spielfläche unserer Gefühle und unserer Gedanken.

Die wirkliche Macht der Gedanken

Die Psychologie unterscheidet 3 Arten von Gedanken:

Wohlwollende Gedanken

Wohlwollende Gedanken sind ​jene, die uns gut tun und uns aufbauen. Also Gedanken, die heilvoll sind.

Wohlwollende Gedanken sind sofort im ​Körper messbar. ​Die Körperhaltung verändert sich sofort, wenn der Mensch positive Gedanken und ​positive Gefühle hat. Die Macht der Gedanken kann sich hier so richtig entfalten.

Wohlwollende Gedanken dir selbst gegenüber können sein:

  • ich mag mich einfach so wie ich bin
  • ich werde eine jede Herausforderung bestens meistern
  • ich bin ein liebenswürdiger und wunderbarer Menschen
  • es geht mir richtig gut im Leben
  • ich bin dankbar dafür, dass ich gesund bin (Gedanken der Dankbarkeit sind sehr starke positive Gedanken)
  • ich freue mich schon auf den heutigen Tag

Wohlwollende Gedanken anderen gegenüber:

  • das ist ein wunderbarer und einzigartiger Mensch
  • er/sie wird das schon schaffen
  • ich freue mich, diesen Menschen kennengelernt zu haben
  • du bist großartig

Ein Gedanken-Experiment

Bitte erinnere dich an ein schönes Erlebnis. Also ein Erlebnis, bei dem du so richtig Lachen musstest. Oder ein Erlebnis, bei dem du ​echte Liebe gespürt hast. Lass dir dabei einige Minuten Zeit. Dann beobachte, welches Gefühl diese positiven Gedanken heute noch auslösen. Achte darauf, wie sich deine Körperhaltung verändert und wo du diese positiven Gefühle in deinem Körper (z.B. Herzgegend, Magen, Unterleib usw.) wahrnehmen kannst. Die Gefühle werden womöglich nicht mehr so stark wahrnehmbar sein wie damals, aber trotzdem kannst du sie dir in Erinnerung rufen und dein Körper reagiert darauf!

​Spüre jetzt nochmal in dich hinein. Wie fühlst du dich jetzt. Wie ist jetzt deine Körperhaltung? Hat sich etwas verändert?

Neutrale Gedanken

Diese Gedanken sind Gedanken, die keine größeren Einflüsse auf deine Körperfunktionen hat. Sie haben auch für die Psychologie und für das Coaching keine weitere Bedeutung.

Destruktive und schädliche Gedanken

Das sind Gedanken, die uns nicht gut tun. Die Macht der Gedanken kann in diesen Fällen negativ wirken. D​iese Gedanken sind ebenfalls ​sofort messbar am Körper. Sie lösen ein negatives Gefühl aus und das spiegelt sich im Körper wider

Negative Gedanken in Bezug auf sich selbst:

  • ich bin zu dick
  • ich bin zu dünn
  • ich bin nicht liebenswürdig
  • ich schaffe das nie
  • ich habe Angst

Negative und zerstörerische Gedanken anderen gegenüber:

  • der ist aber dick und könnte doch etwas abnehmen
  • der ist doch zu blöd für alles
  • mit der Intelligenz hat der liebe Gott bei dem aber gespart
  • alle Reichen sind Gauner

Gedanken, Gefühle und ihre Konsequenzen

Der Großteil unserer Gedanken läuft unbewusst ab. D.h., wir sind uns dieser Gedanken nicht bewusst. ​Genauso sind wir uns den meisten Gefühlen nicht beuwsst. Und wir spüren körperliche Verspannungen erst, wenn es richtig weh tut. 

Erst wenn der Körper sich nicht mehr wehren kann, sendet er deutlichere Signale an seinen Besitzer. Diese Signale können dann Schmerzen bis hin zu richtigen Krankheiten sein.

​Wenn der Schmerz da ist, wird uns bewusst, dass etwas nicht stimmt.

Doch seien wir uns mal ehrlich: Wer kommt den schon auf die Idee sich zu fragen, was wohl mit unseren Gefühlen oder mit unseren Gedanken nicht stimmt, wenn wir krank werden?

Wohl die wenigsten. Denn wir können den Zusammenhang ​von

  • Denken, 
  • Fühlen und
  • Handeln

nicht erkennen.

Es ist ​wichtig, dass körperliche Erkrankungen von einem Arzt versorgt werden. Doch wenn der Arzt nur die Symptome behandelt, dann wird dem Menschen die Chance genommen wirklich daraus zu lernen und ​die wahren Ursachen zu lösen.

Es ist unsinnig anzunehmen, dass der Körper unabhängig vom Denken und Fühlen seines Besitzers funktioniert. Das Auto reagiert ja auch auf das Fahrverhalten seines Lenkers. Für das Auto ist es wichtig, dass es den richtigen Treibstoff bekommt. Wird in einen Benzinmotor Wasser eingefüllt, dann wird das Fahrzeug nicht funktionieren.

Genauso ist es auch bei uns Menschen. Wenn wir durch unser Denken und unser Fühlen unsere Maschine = Körper nicht mit dem richtigen Treibstoff versorgen, wird ​dieser nicht richtig funktionieren.

Wie dann die Erkrankung aussehen wird, ist in vielen Fällen nicht vorhersehbar und sollte bei jedem Menschen individuell betrachtet werden. Denn schließlich gleicht kein Mensch dem Anderen. Ein jeder Mensch ist einzigartig in seinem Denken, Fühlen und Handeln.

Ein erster Schritt in die positive Richtung – das Gedankengoogeln

Du kennst sicher die Suchmaschine „Google“. Dann weißt du auch sicher wie sie funktioniert. Also, du möchtest nach etwas suchen und gibst in der Suchmaske den Begriff ​z.B.: „Dieselmotor“ ein.

Dann liefert dir Google ​tausende Einträge zum Thema „Dieselmotor“. Möchtest du jedoch genauer suchen, dann musst du deine Anfrage präzisieren. Du willst zum Beispiel wissen, welcher Renault einen Dieselmotor hat. Also gibst du ein:

„Dieselmotor bei Renault!“

Was spuckt google aus? Richtig! Tausende Einträge zu genau diesem Thema. Jene Seite, die deinem Begriff am nächsten kommt, steht an erster Stelle – von den bezahlten Anzeigen mal ausgenommen.

Und jetzt das Besondere: Unser Gehirn funktioniert im Prinzip genauso!

Es kommt ein Reiz in unser Gehirn, dann ist das so als ob eine Suchanfrage aufgegeben werden würde. Stell dir vor du sitzt in einem Lokal und genießt deinen Kaffee und am Nachbarstisch erwähnt jemand: Mutter zu Hause!

Plötzlich musst du an deine Mutter denken, die du vielleicht vergangene Woche zuhause besucht hast.

Wenn du also einen Suchbegriff in dein Gehirn eingibst, dann wirst du ein genau passendes Ergebnis dafür bekommen. Je genauer die Suchanfrage gestellt wird, desto exakter wird auch das Ergebnis sein.

Vera F. Birkenbihl bringt es hier auf den Punkt:

Fazit: Wir sind konditionierte Wesen.

Ein jedes Thema ist mit einem Gedanken- und Gefühlskomplex behaftet.

Will man also diese Konditionierungen durchbrechen, dann braucht man etwas Übung. Stetes und konstantes Üben verändert allmählich deine Gedanken.

Besorge dir doch bitte ein Notizbuch und einen Stift.

Versuche doch mal auf einer Seite alles Positive aufzuschreiben, was dir zu dem Thema: SELBSTBEWUSSTSEIN in Bezug auf dich einfällt.

Ich gebe dir mal ein paar Beispiele:

  • Ich habe ein starkes Selbstbewusstsein
  • Ich bin innerlich stark und frei
  • Jeden Tag wächst mein Selbstbewusstsein

Welche Gedanken, die du zum Thema Selbstbewusstsein hast, sind also in dir drinnen. Stell dir vor du gibst in Google Selbstbewusstsein ein, was kommt in deiner Google-Maschine für ein Ergebnis?

Diese Übung kannst du mal 18 Tage jeden Tag mind. einmal am Tag machen. Du wirst beobachten, dass diene Liste jeden Tag länger wird. Es müssen natürlich nicht jeden Tag neue Gedanken sein. Du kannst die Gedanken von gestern oder vorgestern noch mal hinschreiben. Es geht darum, dass deine positiven Ressourcen zu diesem Thema aufgedeckt werden.

Und du wirst noch eine wunderbare Beobachtung machen:

Dein Selbstbewusstsein wird stärker und die blockierenden Gedanken, die dein Selbstbewusstsein beeinträchtigen werden weniger.

Aber glaube mir nicht, sondern probiere es selbst aus. Erst wenn du die Übungen auch wirklich nach meinen Anleitungen machst, kannst du erst feststellen ob es funktioniert oder nicht 😉

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