Loslassen lernen: wie du alles hinter dir lässt, das du nicht ändern kannst

loslassen lernen

Loslassen lernen ist sehr einfach. Es ist im Prinzip nur ein Gedanken, denn dmachu ziehen lassen kannst.

Doch was bedeutet eigentlich das Loslassen genau? Oder anders gefragt: Warum sollen wir loslassen? Und vor allem WAS sollen wir loslassen?

Die Antworten sind ganz einfach: Alles was dir nicht gut tut, solltest du hinter dir lassen.

Dazu zählen:

  • Negative Gedanken
  • ungute Gefühle
  • blockierende Glaubenssätze
  • Ungesunde Ernährung
  • Krankheit
  • Negatives berufliches Umfeld
  • Belastende Beziehungen
  • Verstorbene Menschen
  • Traurigkeit
  • Menschen, die dich verlassen haben
  • Nicht erreichte Zielen
  • unerfüllte Wünsche und Träume
  • Hinterherjagen der Berufung
  • Träumen vom Traumpartner
  • Träumen von Glück und Erfüllung
  • Selbstzweifel und Vorwürfe
  • Vorwürfe und Verurteilungen von anderen
  • Diese Liste ist natürlich nicht vollständig. Vielleicht findest du noch deine Punkte, die du los lassen möchtest…

Lesetipp: Psychische Probleme und wie du besser damit umgehst

Warum du loslassen solltest

Wenn du all diese negativen Dinge loslassen kannst, dann bekommst du ein besseres Leben. Dein Leben wird durch das Loslassen erfüllter und glücklicher.

Es sind die negativen Dinge, die uns belasten. Sie machen uns das Leben schwer.

Wenn du an negativen Gefühlen und Gedanken festhältst, dann schadest du dir selbst.

Das kann eine große Unzufriedenheit in dir hervorrufen.

Das nicht loslassen können ist meistens genau die Blockade, die viele Menschen auflösen möchten. Sie suchen verzweifelt nach einer Lösung und erkennen gar nicht, dass die Lösung vor ihren Augen liegt!

Loslassen kannst du ganz einfach lernen. Genauso wie du Vokabeln aus einer anderen Sprache lernen kannst.

Alles was du dafür brauchst ist eine funktionierende Technik und ein bisschen Übung. Dann fällt dir das Loslassen ganz leicht.

Die Übung, die ich dir hier zeigen werde, wird dich von blockierenden Gedankenmustern und unguten Gefühlen befreien. Sie hilft dir deine negativen Themen endgültig los zu werden und das Leben zu erreichen, das du wirklich führen möchtest. Loslassen lernen ist sehr wichtig. Nur so kannst du das Leben führen, dass dich wirklich glücklich macht.

Du kannst mit dieser Anleitung innerlich wachsen und den ganzen Seelenmüll ein für alle Mal hinter dir lassen. Du hast die Chance die negativen Erfahrungen aus deinem Leben in positive Energie umzuwandeln.

Warum das Loslassen manchmal schwer ist

In manchen Fällen ist das Loslassen ziemlich schwer. Du weißt zwar, dass dir die Sache nicht gut tut. Trotzdem kannst du dich von diesen Seelenmüll einfach nicht befreien.

Häufig blockiert uns eine unbestimmte Angst. Wir getrauen uns das Alte nicht frei zugeben, weil wir Angst vor dem Neuen haben.

Stell dich deinen Ängsten! Das ist der einzige Weg zu einem glücklichen Leben.

Wenn du die Angst zu deiner Freundin erklärst, dann kann sie dir auch nicht mehr weh tun! Sie wird zu deiner Beraterin.

Das Loslassen ist manchmal auch schwer. Unbewusst glauben wir, dass wir einen großen Verlust erleiden müssen.

Niemand verliert schon gerne etwas. Schon gar nicht seine große Liebe. Oder seinen großen Traum von der Berufung.

Verlust zählt für uns Menschen zu den schlimmsten seelischen Schmerzen. Wir bringen nur ungern Opfer. Weil wir dadurch etwas hergeben müssen.

Bei Suchterkrankungen ist die Verlustangst die größte Blockade. Der Süchtige gibt nur ungern seine Substanz (Alkohol, Nikotin, Heroin usw.) her, weil er glaubt dadurch ein Opfer bringen zu müssen.

Der Raucher wird dann von seiner Sucht frei, wenn er den Suchtmechanismus durchschaut hat. Es ist kein Opfer die Zigarette für immer aus zu dämpfen. Ganz im Gegenteil. Es ist eine Befreiung.

Solange er denkt, es muss verzichten und mit Willenskraft aufhören, funktioniert der Loslassprozess nicht.

Verstehst du? Das ist der Kern des Loslassens!!! Sobald du das erkennst, ist das Loslassen lernen eine einfache Sache.

Das Loslassen ist ein Erkennen.

Du brauchst die Erkenntnis, dass es dir besser geht, wenn du die negativen Dinge von dir ziehen lässt.

Erst dann kannst du wirklich frei werden.

Also: zuerst erkennen und dann die Übung zum Loslassen lernen. Das ist der Weg in die Freiheit!

Die Übung ist wichtig, da unser Gehirn „neuroplastisch“ ist. Das bedeutet: unser Gehirn ist formbar.

Du hast jahrelange damit verbracht dein Gehirn auf den Seelenschmerz zu trainieren. Also erwarte nicht, dass sich dein Gehirn von heute auf morgen einfach so verändern wird. Dafür brauchst du Zeit und Übung.

Lesetipp: Autogenes Training lernen – eine kostenlose Anleitung

Was passiert, wenn wir nicht loslassen

Nicht loslassen bedeutet, dass wir in einer belastenden Situation verbleiben. Das kann unserer seelischen und körperlichen Gesundheit schaden. Oft erleben wir das als seelische Blockade.

Es entsteht ein seelischer Druck. Du bleibst in einer Situation, die dir einfach nicht guttut.

loslassen lernenDer Druck kann immer größer werden. So groß, bis dein Bewusstsein mit diesem Druck nicht mehr zurechtkommt. Es entstehen dadurch psychische Probleme wie

  • Wut und Zorn, den du nicht kontrollieren kannst
  • Traurigkeit, gegen du dich nicht wehren kannst
  • Suchtverhalten (Alkohol, Zigaretten usw.)
  • Stress
  • Konzentrationsstörungen
  • Gewichtsprobleme wegen eines entgleistem Essverhaltens
  • Schlafstörungen
  • Innere Blockaden
  • Depressionen
  • übermäßige Angstgefühle
  • Panikattacken
  • Sorgenkomplexe
  • Minderwertigkeitskomplexe

Im schlimmsten Fall kann der innere Druck sogar körperliche Krankheiten und Symptome hervorrufen. Beispiele dafür wären:

  • Hoher Blutdruck
  • Kreislaufbeschwerden
  • Burn-Out-Syndrom
  • Libidoverlust (im Bett läuft nicht mehr viel)
  • Verspannungen
  • Hautprobleme (die Haut ist psychosomatisch gesehen die Verbindung von außen nach innen)
  • Gelenksbeschwerden
  • unbestimmbare Schmerzen

Loslassen lernen Schritt 1: Erkennen und Annehmen

Wie wir schon vorhin besprochen haben, ist das Leben viel schöner, wenn wir loslassen können.

„Na logo!“ denkst du vielleicht! „Aber trotzdem quälen mich diese negativen Gefühle. Was soll ich nur tun? Wie funktioniert denn das Loslassen lernen jetzt wirklich?

Viele Menschen verharren oft in der belastenden Situation und können sich nicht mehr davon befreien. Hier einige Beispiele dieser Situationen. Vielleicht findest du dich darin wieder?

Wir…

  • können den verstorbenen Menschen nicht loslassen
  • können einen geliebten Menschen, der uns verlassen hat, nicht loslassen
  • haben Schuldgefühle, weil wir einen großen Fehler in der Vergangenheit gemacht haben
  • bereuen etwas, weil wir eine einmalige Chance nicht wahrgenommen haben
  • wurden in unserer Vergangenheit seelisch verletzt
  • selbst haben einem geliebten Menschen Schaden zugefügt
  • haben Angst nicht genug Geld zu haben. Darum trauen wir uns nicht den Arbeitsplatz zu verändern
  • haben Existenzängste und trauen uns nicht unseren Lebenstraum zu verwirklichen…
  • haben ungesunde Essgewohnheiten
  • lieben uns selbst nicht

Der wichtigste Tipp:

Loslassen lernen kannst du erst, wenn du vorher die Sache annimmst. Ganz egal, was es auch ist.

Kämpfst du noch? Oder hast du schon losgelassen?

Die meisten bemerken gar nicht, dass sie sich im Krieg befinden. Es tut mir leid, wenn ich jetzt so deutliche Worte verwende. Doch ich erlebe das immer wieder in meiner Praxis.

Die meisten Menschen, die zu mir zur Beratung kommen führen Krieg gegen sich selbst.

Viele verurteilen

  • die Schwiegermutter, die sich ständig einmischt
  • die Mutter, die keine Liebe geben konnte
  • den Vater, der nie da war
  • den Exmann, der sie betrogen hat
  • die Regierung, die das macht was sie will
  • die schlechten Arbeitsbedingungen
  • den Boss, der die Arbeiter ausbeutet
  • die Ausländer, die uns die Arbeitsplätze wegnehmen
  • das Land, in dem sie leben
  • das Leben, weil ein geliebter Mensch gehen musste
  • u

Durch dieses Denken baut sich ein innerer Druck auf. Es dadurch immer mehr Kränkungen.

Kränkungen, die du dir selbst zufügst. Ich weiß, das ist hart. Aber ich meine es gut mit dir. Du bekommst von mir die Wahrheit geliefert. Denn nur wenn du die Wirklichkeit so siehst, wie sie ist, kannst du wirklich etwas verändern.

Der erste Schritt einer Heilung ist das „Annehmen!“

Bitte verstehe doch: „Solange du innerlich gegen die Regierung, gegen deinen Vater, gegen deine Mutter, gegen deine Versäumnisse, gegen das Leben, weil ein geliebter Mensch gehen musste, usw. kämpfst, wirst du seelisch leiden!“

Ich höre jetzt deinen Einwand:

„Ja, aber die Schwiegermutter soll sich doch nicht einmischen!“ oder

„Mein Vater war doch nie da!“ oder

„Von meiner Mutter habe ich zu wenig Liebe bekommen!“

usw……

Darauf entgegne ich: „Herzlich willkommen im Leben! Menschen machen nun mal diesen Scheiß! Auch wenn es deine Mami oder dein Papi ist.“

Kampf bedeutet immer Krieg.

Krieg in deinem Innenleben. In einem jeden Krieg gibt es Verlierer und Verletzte.

Der einzige Ausweg aus dieser Situation ist Frieden schließen. Frieden mit dir selbst und Frieden mit deinem Leben.

Beende den inneren Kampf?

Was bedeutet das jetzt für dich? Ganz einfach, horche mal in dich hinein und versuche herauszufinden an welchen Fronten du kämpfst.

Diese Kriegsherde sind ganz leicht zu lokalisieren. Jedes Mal, wenn du innerlich einen Satz mit:

  • „Der sollte aber….“
  • „Er oder sie darf nicht….“

beginnst, dann befindest du dich im Kriegsgebiet.

Versuche doch mal diesen inneren Kampf zu beenden, in dem du dir bewusst machst, dass du gegen die Wirklichkeit kämpfst. Du kämpfst gegen das, was ist.

Mache dir bewusst: du kannst erst verändern, wenn du es annimmst.

Loslassen lernen Schritt 2: Die Loslassübung!

Loslassen ist wirklich ganz ganz einfach. Mit dieser Übung wird es dir auch sehr leicht fallen negative Gedanken und negative Gefühle los zu lassen.

Ich habe diese Übung so gestaltet, dass du von dem Seelenmüll befreit wirst und gleichzeitig deine positiven Ressourcen aktivieren kannst.

Bist du bereit?

Großartig! Dann kann es ja losgehen!!!

Lesetipp: mit dem inneren Schweinehund Gassi gehen

Loslassen lernen: erste Vorübung

Ich nenne diese Übung die Liebe-Aktivierungs-Übung! Sie funktioniert folgendermaßen:

Denke bitte an eine Situation aus deinem Leben, in der du so richtig glücklich warst. Vielleicht denkst du an deine Kinder, wie sich dich angelächelt haben, oder du warst vielleicht am Meer und hast einen unglaublichen Sonnenuntergang erlebt.

Du hast dich so richtig geliebt gefühlt. Das Leben hat dich geliebt…

Ein jeder Mensch hat so eine Situation schon mal erlebt. Also, denke bitte an diese Situation und stell sie dir vor deinem inneren Auge vor.

  • Wie hast du dich da gefühlt?
  • Wie war damals deine Körperhaltung?
  • Hast du gelächelt?
  • Hat jemand etwas Liebevolles zu dir gesagt?

Rufe dir diese Situation in Erinnerung. Und genieße dieses Gefühl. Wenn du das geschafft hast, dann atme ein paar Mal tief durch und besinne dich wieder auf das Hier und Jetzt.

Loslassen lernen: die Hauptübung:

Du hast die Vorübung absolviert? Wunderbar. Dann können wir mit der Hauptübung beginnen.

Es gibt also ein Thema in deinem Leben, das dich belastet!? Denke jetzt an dieses Thema!

Was ist der schmerzhafteste Gedanke dabei?

Was ist das schmerzhafteste Gefühl dabei?

Gib dir ein paar Minuten Zeit und verinnerliche dir diese Fragen. Achte auf die Antworten.

Wenn du den Schmerz fühlen oder die negativen Gedanken wahrnehmen kannst, dann stelle dir jetzt folgende Fragen:

Kann ich diese Sache jetzt annehmen?

Egal ob jetzt die Antwort „ja“ oder „nein“ ist. Es ist alles erlaubt.

Frage jetzt bitte weiter:

Kann ich diese Sache jetzt loslassen?

Horche wieder in dich hinein! Was kommt als Antwort. Wenn „ja“ kommt, ist es super. Wenn „nein“ kommt ist es ebenfalls toll. Es ist alles erlaubt.

Du kannst das Loslassen mit einer äußeren Handlung verbinden. Zum Beispiel atme ganz tief aus und stelle dir vor, wie dieses Sache von dir wegfliegt und sich auflöst.

Gibt dir einen Augenblick Zeit.

Jetzt kommt der wichtigste Satz dieser Übung:

„ich bin bereit „….“ los zu lassen“!

Hier ein paar Praxisbeispiele – ich bin bereit…:

  • meinen Ex-Partner loszulassen
  • meine Schuldgefühle loszulassen
  • meine Angst loszulassen
  • meinen Kummer loszulassen
  • meinen seelischen Schmerz loszulassen

Gönn dir wieder eine kleine Pause. Du kannst ein paar Mal tief durchatmen.

Mache jetzt

die Liebe-Aktivierungs-Übung!

Dieser Teil ist ganz wichtig. Nach dem Loslassprozess muss immer die Liebe-Aktivierungs-Übung folgen.

Denn durch das Loslassen entsteht ein kleines Vakuum in deinem Inneren. Wenn dieses Vakuum nicht mit etwas Positivem befüllt wird, dann kommt die negative Sache wieder in voller Wucht zu dir zurück.

Loslassen lernen: Beispiele

 Einen geliebten Menschen loslassen

Wenn ein Mensch stirbt ist das Loslassen manchmal ganz schön schwer. Einfacher ist es, wenn dieser Mensch schon alt war. Hier können sich die Angehörigen auf den kommenden Abschied vorbereiten.

Doch sehr schwer fällt der Abschied, wenn es sich um einen jungen Menschen oder gar das eigene Kind handelt.

Innerhalb von wenigen Monaten musste ich 3 geliebte Familienmitglieder loslassen. Ich habe

  • meinen Vater
  • meine Mutter und
  • meinen Bruder

verloren. Alle drei mussten gehen. Bei Vater und Mutter konnte ich mich vorbereiten. Sie waren schon alt und litten an einer Krankheit. Doch bei meinem Bruder war es schwer. Er stand mitten im Leben.

Den wichtigsten Tipp, den ich dir hier geben kann ist:

Lass dir Zeit und lass die Trauer zu. Verdränge sie nicht. Trauer braucht Raum und Zeit. Die Trauer um einen geliebten Menschen vergeht nicht von heute auf morgen. Ich habe bei meinem Blogger-Freund, Norman, einen sehr hilfreichen Artikel um Traurigkeit zu überwinden verfasst.

Achte darauf, dass du dich in der Traurigkeit nicht verlierst. Gib dir Zeit und Raum für deine Trauer und dann komme wieder zurück ins Leben. Die Loslassübung wird dir dabei gute Dienste erweisen.

Den Expartner loslassen

Bist du schon mal verlassen worden? Oder wurdest du schon mal betrogen von deinem Ex?

Dann werden dir diese Zeilen helfen…

Loslassen lernen kannst du prima, wenn es um den Expartner geht.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in einer Liebesbeziehung und auch in einer Freundschaftsbeziehung viele Verletzungen passieren können.

Die Betroffenen leiden meistens darunter:

  1. Dass sie den Schmerz nicht vergessen können
  2. Dass sie sich sehnlichst wünschen, der Partner möge wieder zurückkommen

Zu Punkt 2:

Möchtest du wirklich mit einem Menschen zusammen sein, der dir so großen Schmerz zugefügt hat? Wenn du gerade in der totalen Schmerzphase bist, wirst du mit „ja“ antworten.

Das ist ganz normal. Denn Menschen mit Liebeskummer würden beinahe alles dafür tun, damit der Geliebte wieder zurückkommt.

An dieser Stelle möchte ich dir folgendes raten:

Lass den Menschen ziehen. Er könnte dir wieder wehtun.

Eine Partnerschaft besteht immer aus 2 Menschen. Wenn der eine die Partnerschaft beendet hat, dann ist es halt aus.

Du hast die unglaubliche Chance dich selbst besser kennen zu lernen. Du hast die Chance dich selbst wirklich lieben zu lernen.

Und nun zu Punkt 1:

Den Schmerz kannst du nicht wegzaubern. Du musst ihn annehmen. Erkenne die Wirklichkeit. Lies dir bitte den Artikel genau durch. Erst wenn du annimmst und die Wirklichkeit akzeptierst, kannst du innerlich frei werden.

Dein Ex war ein Mistkerl. Ja, er hat dir wehgetan. Nimm die Wirklichkeit an und befreie dich davon. Auch hier wird dir meine Loslass-Übung eine große Hilfe sein.

In dieser geführten Meditation lernst du Dinge loszulassen, die du nicht ändern kannst:

Tipps zum Loslassen

Loslassen hat  viel mit entrümpeln zu tun. Das innere Haus aufräumen und alte Glaubensmuster auf den Müllplatz bringen.

Grundsätzlich ist alles was uns nicht gut tut wert loszulassen. D.h., wenn du durch

  • Gedanken
  • Gefühle oder
  • Situationen

Stress oder innere Unruhe verspüren, dann solltest du loslassen. Die folgenden Tipps sollen dir dabei helfen.

Sei ehrlich zu dir selbst

Wer loslassen lernen möchte, muss ehrlich zu sich selbst sein.

Sei gnadenlos ehrlich zu dir selbst!

Wir neigen oft dazu uns selbst ins beste Licht zu rücken. Das ist natürlich völlig in Ordnung.

Wenn es ein Thema in deinem Leben gibt, bei dem du dich selbst anlügst, dann hast du einen wunden Punkt bei dir erwischt. Genau dieses Thema ist es wert loszulassen.

Das „sich selbst belügen“ ist eine Strategie vieler Menschen, um sich vor seelischem Leid zu bewahren. Doch die Folgend können fatal sein. Je mehr dich selbst belügst, desto größer wird dein Problem.

Sehr deutlich wird das bei Menschen mit Alkoholproblemen. Sie belügen nicht nur andere, sondern auch sich selbst. Alkoholiker möchten nicht erkennen, dass sie ein Problem mit Alkohol haben.

Echte Chance auf Heilung bekommst du dann, wenn du dir ehrlich und aufrichtig begegnest.

Vergangen ist vorbei

Auch wenn es noch so schmerzt. Die Vergangenheit ist vorbei. Du kannst sie nicht wieder lebendig machen.

Was du aber sehr wohl kannst, ist eine erfüllende Zukunft aufbauen. Auch wenn du Chancen in deinem Leben verpasst hast, lasse den Schmerz darüber los und baue dir eine neue, erfüllende Zukunft auf.

Das ist das Bese was du machen kannst.

Dankbarkeit

Sag einfach danke zum Leben. Danke deinem größten Feind. Danke, dass er einfach da ist und dir deine Grenzen zeigt.

Die Dankbarkeit ist eine der stärksten Mittel sich von negativen Dingen zu lösen.

Loslassen geschieht im Alltag

Den größten Fehler, denn viele machen ist, dass sie ein Buch oder einen Artikel lesen und denken, dass dadurch Heilung geschieht.

Niemand bekommt Heilung durch das Lesen eines Buches. Auch wenn ich dir diese Übung hier in allen Einzelheiten, vielleicht mit Videoanleitung usw. beschreibe, heißt das nicht, dass du Heilung bekommen wirst.

Die Heilung bekommst du erst dann, wenn du das Gelernte in dein Leben integrierst. Das ist das große Geheimnis.

Du brauchst nicht tausende Bücher oder Artikel zu lesen. Dieser eine Artikel reicht aus um dein ganzes Leben zu verändern.

Ganz egal wo du jetzt stehst. Vielleicht fühlst du dich innerlich blockiert oder leidest an Depressionen.

Wenn du die Übungen nicht in deinen Alltag integrieren kannst, ist eine jede Therapie für die Katz!

Also: Erlerne meine Loslass-Technik mache sie zu einem Bestandteil deines Alltags.

Du stehst im Supermarkt in einer Kassaschlange und denkst: „Oh Mann, können die keine 2. Kassa aufmachen…“

Dann hast du das perfekte Trainingsumfeld für meine Loslass-Übung. Statt dem Ruf: „2. Kassaaaaaa biiiittteeeee…!!!!“

könntest du doch mal die Loslassübung machen!

Oder, wenn du das nächste Mal über die Regierung schimpfen möchtest, dann halte inne und mach stattdessen die Loslassübung…

Alles klar? Jetzt bist du dran! Leg los! Hau rein und lass los…!!!

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