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Wie du in 6 Schritten dein Leben verändern kannst!

Leben verändern

Mein Seelenblut fließt wieder einmal. Ich kann es nicht stoppen. Es fließt unaufhörlich. Aus meinem Herzen heraus. Schon lange habe ich den Wunsch mein Leben verändern zu wollen. Doch wie schaffe ich das? Diese Gedanken sind ständig in meinem Kopf. Meine Tränen – mein Seelenblut – will nicht aufhören zu fließen…doch STOPP!!! Jetzt will ich es schaffen. Jetzt kann ich es schaffen. Ich beginne mit dem ersten Schritt!

Schön, dass du hier bist. Wenn du diese Zeilen liest, dann geht es dir vermutlich so wie es mir von vielen Jahren gegangen ist. Ich konnte einfach nicht mehr so weiter machen wie bisher. Zu schwer war mein innerer Leidensdruck. Ich musste mein Leben verändern.

Dieser Artikel soll dir helfen, diese Veränderung in deinem Leben einzuleiten. Dieser Artikel ist im Rahmen der Blogparade von lebenskuenstler.co entstanden.

Zu Beginn habe ich da gleich einmal eine etwas unbequeme Frage:

Wann beginnt eigentlich der Rest deines Lebens?

  • Morgen?
  • Nächste Woche?
  • Nächstes Jahr?

Nein! Der Rest deines Lebens beginnt genau in diesem Moment!

Bitte verzeih mir meine direkte Art, aber ich möchte dich wachrütteln. Ich habe da noch ein paar Rüttel-Fragen:

Bist du zu zufrieden mit deinem Leben?

Möchtest du, dass alles immer so weitergeht, wie es jetzt ist?

Herzlichen Glückwunsch, denn dann bist du der einzige Mensch auf der Welt, der keine Ziele und Wünsche mehr hat! Oder sind da doch diese nagenden Gedanken?

Spürst du diese innere Stimme, die dir sagt, dass du dein Leben verändern willst?

Dann wird es Zeit, dass du anfängst zu handeln. Denn dein Leben veränderst du nicht allein in deinem Kopf. Du brauchst mehr: Denken, Fühlen und Handeln. Aber wieso ist es so schwierig, dein Handeln zu verändern? Weil du einen Schritt nach dem anderen machen musst! Und dazu gehört, dass du dir Dinge erst bewusst machst.

Nur, wenn es in deinem Kopf Klick macht, fällt es dir leicht, Gewohnheiten abzulegen, die dir nicht guttun.

Wenn du dein Leben ändern willst, musst du dir also erst die richtigen Fragen stellen!

Dein erster Schritt, um dein Leben zu ändern:

Visualisiere deine Wünsche!

Dein erster Schritt in dein neues Leben soll dir richtig Spaß machen! Denn jetzt kannst du in deinem Kopfkino einen Film drehen und dir ansehen, wie es sein wird, wenn deine Wünsche wahr werden. Welche Ziele willst du erreichen? Was würde dich wirklich glücklich machen? Möchtest du deinen Traumpartner finden oder siehst du dich mit einem bestimmen Menschen an deiner Seite? Bist du von Freunden umringt? Führst du ein Leben ohne Ängste und Blockaden, bist du selbstbewusst und zielstrebig? Feierst du in deinem Tagtraum einen beruflichen Erfolg, den du dir nie zugetraut hättest?

Vergiss die Worte wenn und aber, um die Umsetzung deiner Ziele sollst du dir jetzt gar keine Gedanken machen. Darum kümmern wir uns später! Jetzt geht es nur darum, dass du dir Zeit nimmst, in Ruhe die Augen zu schließen und dir deinen Film anzusehen. Was immer du dir vorstellst, alles ist erlaubt. Du kannst nichts falsch machen und kein Lehrer wird deinen Traum benoten. Es geht ganz allein um dich und um dein Leben. Wenn du merkst, dass du ein glückliches Lächeln im Gesicht hast, kannst du deinen Film anhalten und wieder in der Realität auftauchen. Und dann machen wir uns an die Umsetzung!

Der zweite Schritt:

Um dein Leben zu ändern, musst du es akzeptieren, wie es ist!

Viele von uns leben in der Zukunft oder in der Vergangenheit. Wenn wir erst diesen Abschluss erreicht oder den Traumpartner kennengelernt haben werden, ändert sich unser Leben ganz von selbst. Oder früher war alles besser. Aber was ist mit der Gegenwart? Um dein Leben wirklich positiv zu verändern, musst du dich erst deiner Gegenwart zuwenden und die ist ganz bestimmt nicht rosig. Woher ich das weiß? Ganz einfach: Niemand hat ein perfektes Leben, in dem immer alles rund läuft! Und wir alle vergleichen uns ständig mit anderen, oft sogar, ohne es zu merken. Du siehst dir das Leben deiner Freunde und Bekannten auf Social Media Portalen an und fühlst dich schlecht. Der eine Freund hat gerade einen sportlichen Wettkampf gewonnen, der nächste hat zwanzig Kilo abgenommen, deine Cousine postet Urlaubsfotos und eine alte Schulfreundin hält stolz ihren Verlobungsring ins Bild. Woran liegt es, dass alle anderen ein umwerfendes Leben haben?

Die Antwort ist ganz einfach: Die Schattenseiten seines Lebens zeigt niemand! Menschen, die Depressionen haben, die an Ängsten leiden oder immer wieder an ihren inneren Blockaden scheitern, trommeln nicht laut im Internet. Denn damit würden sie sich verwundbar machen. Wir alle sind daran gewöhnt, nur von Erfolgen zu erzählen und uns möglichst positiv zu inszenieren. Das verändert unseren Blick auf die Realität. Steig einfach aus. Halte das Karussell aus glitzernden Bildern an und betrachte dein Leben so, wie es im Moment ist. Hör auf, dir etwas vorzumachen, denn nur, wenn du den Ist-Zustand akzeptierst, kannst du von dem Punkt aus starten, an dem du stehst. Denke immer daran, dass es hier keine Noten gibt. Werte dich nicht, denn du tust immer dein Bestes. Wenn du unbedingt eine Note haben willst, sei dir sicher, dass du eine Eins verdienst, denn du hast aus deinem Leben bisher das beste gemacht, was du machen konntest. Und Perfektion gibt es nicht. Wenn du das erkannt hast, bist du bereit für den nächsten Schritt.

Dein dritter Schritt:

Hör auf, dich zu vergleichen!

Egal, wie erfolgreich, schön und sexy du bist, es gibt immer einen noch größeren Fisch. Wusstest du zum Beispiel, dass viele gefeierte Models Komplexe haben, weil sie sich nicht schön genug finden? Und warum jagen Milliardäre immer neuen Geschäften nach? Ganz genau, weil sie sich vergleichen! Wenn du immer nur auf »die Konkurrenz« blickst, hat das zwei negative Effekte. Zum einen wird dein Denken defizitorientiert. Du fokussierst dich auf alles, was du nicht kannst und nicht erreicht hast. Das zieht dich runter. Zum anderen entfremdet der ständige Vergleich mit anderen dich von dir selbst. Wenn du immer nur auf die anderen blickst, siehst du deine eigenen Ziele nicht.

Und vielleicht scheiterst du bis jetzt immer daran, dass du dein Leben ändern willst, weil andere es von dir erwarten und du diese Erwartungen automatisch übernommen hast. Deine Eltern wollten immer, dass du studierst, dein Partner wünscht sich, dass du lockerer und spontaner bist, dein Chef will, dass du dich mehr einbringst – die Liste der Beispiele ist lang. Äußere Erwartungen haben aber einen gewaltigen Haken: Sie wirken wie Störsender auf dein eigenes Bewusstsein. Frag dich also: Was willst du? Mach dich frei von den Erwartungen anderer, hör auf, dich mit ihnen zu vergleichen. Komme erst einmal in Ruhe ganz bei dir selbst an und frage dich, was du willst.

Der vierte Schritt:

Finde deine wahren Ziele!

Wenn du dein Leben verändern willst, kostet das Kraft und Energie. Du brauchst Durchhaltevermögen und Geduld, um mit alten Gewohnheiten zu brechen. Humor und eine gute Portion Selbstironie brauchst du auch, denn das bewahrt dich davor, so verbissen an Veränderungen heranzugehen, dass du den Spaß daran verlierst. Um das alles zu bewältigen und nicht auf halber Strecke aufzugeben, brauchst du eine starke Motivation. Psychologen haben herausgefunden, dass die intrinsische Motivation der stärkste Motor ist, wenn du dein Leben ändern willst. Was meinen sie damit?

Denk zurück an deine Schulzeit. Kannst du dich daran erinnern, wie du lustlos Aufgaben erledigt hast, weil du dich gefragt hast, wofür du das überhaupt brauchst? Du hast dich trotzdem durch die Aufgaben gequält, weil du extrinsisch motiviert warst. Vielleicht wolltest du eine gute Note bekommen, vielleicht wolltest du auch nur Ärger vermeiden. Du hast auf jeden Fall nicht aus eigener Motivation gehandelt. Um Veränderungen wirklich durchzuhalten brauchst du also sehr viel Druck von außen, was keinen Spaß macht, oder Motivation von innen heraus. Die intrinsische Motivation ist die mächtige Form der Motivation, die ganz aus dir selbst kommt. Weil du das willst. Und niemand anders.

Zu dieser kostbaren Motivation aus dir selbst heraus bekommst du nur Kontakt, wenn du deine wahren Ziele kennst. Deine wahren Ziele sind immer mit einem Bedürfnis verbunden. Vielleicht kommst du, wenn du kurz nachdenkst, zu dem Schluss, dass du mehr Geld verdienen willst. »Mehr Geld« ist aber kein Bedürfnis. Der Versuch, dein Leben so zu ändern, dass du mehr verdienst, wird scheitern, wenn du denkst, dass es dir nur um Zahlen auf dem Kontoauszug geht. Frage dich also, welches Bedürfnis eigentlich dahinter steht, dass du mehr Geld verdienen willst, denn Geld ist nur ein Mittel zum Zweck!

Willst du vielleicht mehr persönliche Freiheit haben? Mehr Zeit für die Dinge, die dich wirklich glücklich machen? Hast du das Bedürfnis, den Tag mit sinnvoller Arbeit auszufüllen und aktiv etwas zu gestalten? Oder möchtest du vielleicht mehr Geld haben, damit du mehr Zeit hast, Freunde zu treffen und tolle Dinge mit ihnen zu unternehmen? Welches Bedürfnis steckt wirklich hinter deinem Wunsch nach mehr Geld? Wenn du dein wahres Bedürfnis entdeckt hast, kennst du dein wirkliches Ziel. Und wenn du dein wirkliches Ziel kennst, bist du auch intrinsisch motiviert, um es zu erreichen. Plötzlich wirst du noch ganz andere Lösungen sehen, um dein Leben zu verändern, die dir vorher gar nicht in den Sinn gekommen sind!

Schritt fünf:

Leben verändern: in kleinen Schritten!

Du kennst das bestimmt. Wir alle tappen manchmal in die Falle, dass wir uns zu viel vornehmen und dann irgendwann völlig entmutigt aufgeben. Du hörst vielleicht einen fantastischen Song und möchtest ihn auf der Gitarre spielen können. Also besorgst du dir eine Gitarre und ein Übungsbuch, zupfst ein bisschen auf den Saiten und gibst irgendwann frustriert auf. Du hattest ja keine Ahnung, dass das so schwierig ist! Also pfefferst du die Gitarre in die Ecke und begräbst den Traum, Musik zu machen, auf dem Friedhof deiner gescheiterten Hoffnungen. Was war der Fehler?

Meister fallen einfach nicht vom Himmel! Und dein gesamtes Leben zu ändern, ist ein verdammt großes Projekt. Ob du beruflich neu durchstarten, eine Familie gründen oder eine Depression überwinden willst, spielt jetzt keine Rolle. Es geht allein darum, dass du dir Etappenziele vornimmst, die du auch erreichen kannst! Das ist extrem wichtig für deine Motivation! Wenn du zum Beispiel lange Zeit gegen depressive Gefühle gekämpft hast, ergibt es keinen Sinn, wenn du dir fest vornimmst, dass du am nächsten Tag als tatkräftiger Optimist aufstehst. Du wirst scheitern.

Es ergibt aber Sinn, wenn du dir Teilziele erarbeitest, die du erreichen kannst. Nimm dir in so einem Fall besser vor, jeden Tag einmal etwas für dich zu tun, was deinem Tag Struktur gibt und ihm Sinn verleiht. Deiner alten Nachbarin anzubieten, dass du einmal am Tag ihren Hund ausführst, wird dir viel mehr dabei helfen, dein Leben positiv zu verändern, als unrealistische Ziele wie »nicht mehr depressiv sein«. Denn durch ein kleines Ziel erreichst du viel mehr, als du denkst! Durch so eine Vereinbarung bekommst du Kontakt zu anderen Menschen, Bewegung an der frischen Luft, ein bisschen Freude und das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Das gibt dir Auftrieb, um größere Ziele ins Auge zu fassen! Nur so wird sich das Leben verändern!

Der letzte und schönste Schritt:

Lobe dich und genieße deine Erfolge!

Du hast nun viele anstrengende Bewusstseinsprozesse durchlaufen und dich mit Dingen auseinandergesetzt, die dir vorher vielleicht gar nicht klar waren. Das ist toll! Du hast externe Erwartungen von deinen eigenen Wünschen getrennt, dir bewusst gemacht, welche Bedürfnisse du wirklich hast und Ziele gefunden, die du auch erreichen kannst! Denn dein Leben zu verändern ist ein lebenslanger Wachstumsprozess, der nur ein Ziel hat: dich glücklicher und zufriedener zu machen!

Diese Erkenntnis und den Willen, es bewusst selbst in die Hand zu nehmen, solltest du feiern! Immer wieder! Denn es geht ja dabei um den einzigen Menschen in deinem Leben, der dich wirklich glücklich machen kann – um dich selbst! Also setz dir ganz konkrete kleine Ziele und lobe dich für jeden Schritt, den du bewusst in Richtung Glück gemacht hast. Vergleiche dich nicht mit großen Idolen, sondern freue dich über deine eigenen Erfolge. Auch, wenn sie vielleicht am Anfang klein aussehen – sie sind es nicht! Denn du hast hart dafür gearbeitet und jeder Schritt gibt dir Kraft für einen noch größeren Schritt, um dein Leben zu verändern!

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